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Oberried (Breisgau)

Die Kreisgemeinde Oberried liegt 10 km südöstlich von Freiburg und damit recht zentral im Landkreis. Die Siedlungsfläche von Oberried ist eine der größten im Landkreis überhaupt, erstreckt sich vom südlichen Dreisamtal (ca. 410 Meter) und zieht sich mit seinem Gemeindegebiet bis knapp unterhalb des Gipfels des Baldenweger Buck auf ca. 1.410 Meter am Feldberg hinauf. Der höchste Berggipfel auf Oberrieder Gemarkung ist mit 1.380 Metern der Stübenwasen. Die Gesamt-Gemeinde teilt sich auf in die Ortsteile Hofsgrund, Oberried, St. Wilhelm und Zastler sowie weitere 53 Dörfer, Zinken, Wohnplätze, Höfe und Häuser.
In St. Wilhelm wurde 1266 eine Zweigstelle des Oberrieder Klosters gegründet. Die sich entwickelnde Siedlung um das Kloster wurde bald nach den Wilhelmiten „St. Wilhelm“ genannt. Seit 1684 befindet sich zentral im Ort Oberried das heutige Gebäude des Oberrieder Klosters sowie die barocke Klosterkirche.
Der „Schniederlihof“ im Ortsteil Hofsgrund ist eines der ältesten erhaltenen Schwarzwaldhäuser überhaupt. Das Gebäude wurde 1593 errichtet und ist heute ein Museum der bäuerlichen Kultur des Südschwarzwalds. Im Gemeindegebiet liegt der Eingang der „Grube Schauinsland“. Die Grube verfügt über eine Stollen-Gesamtlänge von 100 km, einer maximalen Tiefe von 900 Metern und ist heute ein bekanntes Besucherbergwerk. Der sog. „Barbarastollen“, ein stillgelegter Versorgungsstollen der Grube Schauinsland, ist der zentrale Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland zur Lagerung von fotografisch archivierten Dokumenten mit hoher national- oder kulturhistorischer Bedeutung. In Europa ist er das größte Archiv zur Langzeitarchivierung. Der Barbarastollen unterliegt als einziges Objekt in Deutschland dem Sonderschutz nach den Regeln der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten. Die Gemeinde ist Standort des „STEINWASEN-PARK“, einem Freizeitpark, der sich an der Passstraße zum Notschrei nach Todtnau befindet. Das Areal umfasst ein Wildgehege, einige Fahrattraktionen und die längste Erlebnis-Seilbrücke der Welt (Spannweite: 218 Meter). Im Gemeindegebiet befindet sich die Rappenecker Hütte, die als Europas erste solarbetriebene Gaststätte gilt. Außerdem wurde in Oberried 2006 das erste Mal in Deutschland ein Ruheberg (Bestattungswald) eingerichtet. Das Gelände befindet sich in der Nähe der Stollenbacher Hütte. Dort, bei der Stollenbacher Weide, befindet sich auch ein alpines Skigebiet.
Durch das Gemeindegebiet von Oberried führen als überörtliche Verkehrswege die Landesstraße L 124 sowie L 126. Zudem liegen auf Gemarkung Oberried Flächen eines von drei Segelfluggeländen des Landkreises. Der Segelflugplatz Kirchzarten verfügt über drei Graspisten, wobei die südliche Piste teilweise bereits auf Gemarkung Oberried verläuft.
Einwohner:2.900
Fläche:66,32 km²
Höhenlage:460 m
Ortsteile:4
Gemeinde-Website:www.oberried.de
Die Feuerwehr Oberried im Überblick:
Gründung:1930
Einsatzabteilungen:Oberried, Hofsgrund
Feuerwehr-Website:www.oberried.de