Münstertal (Schwarzwald)
Die Kreisgemeinde Münstertal liegt etwas mehr als 15 km südlich von Freiburg und damit im südlicheren Teil des Landkreises. Das Münstertal zieht sich von Staufen hinauf in den Schwarzwald. Es teilt sich in mehrere Seitentäler und erstreckt sich so in Richtung Belchen, über den Ortsteil Stohren in Richtung des Freiburger Hausberges Schauinsland und über die Münsterhalde in Richtung Badenweiler zur Sirnitz-Passhöhe. Die Gemarkungsfläche von Münstertal ist die Viertgröße aller Kommunen im Landkreis und grenzt im Osten an den Landkreis Lörrach. Da sich die geschlossene Ortschaft über weite Teile des Tals entlang zieht, hat Münstertal die mit Abstand längste Ortsdurchfahrt im Landkreis: Vom Ortseingang in Untermünstertal bis zum Weiler „Obere Gasse“ in Obermünstertal sind es 8 Kilometer. Die Gemarkung hat am tiefsten Punkt in Untermünstertal eine Höhenlage von 333 Metern und erreicht am Gipfel des Belchens mit 1.414 Metern ihren höchsten Punkt, was einem Höhenunterschied von über 1.080 Metern entspricht. Dies ist der größte Höhenunterschied einer Kommune im Landkreis und einer der größten in Baden-Württemberg. Mit dem Belchen liegt der dritthöchste Berggipfel des Schwarzwaldes innerhalb des Gemeindegebiets. Der Belchen ragt aus dem Münstertal mit seinen Steilhängen etwa 1.000 Meter auf. Sein Nordhang ist damit der Bereich höchster Reliefenergie aller deutschen Mittelgebirge.
Münstertal besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Obermünstertal und Untermünstertal mit insgesamt 65 Dörfern, Weilern, Zinken, Höfen und Häusern. Die Gemeinde liegt naturräumlich bereits im Schwarzwald, wird aber noch dem Breisgau zugeordnet. Münstertal ist eine ländlich strukturierte Gemeinde. Es dominieren Landwirtschaft mit Großviehbeständen und Forstwirtschaft. Auch der Tourismus spielt eine besondere Rolle und wird vom hiesigen Verkehrsverein betreut. In Untermünstertal befindet sich ein ganzjährig geöffneter Campingplatz, mit einem kleinen Hallen-Freibad. Im ganzen Gemeindegebiet finden sich zahlreiche Gastronomiebetriebe, teilweise sogar Spitzengastronomie. Mit insgesamt drei Skiliften verfügt die Gemeinde auch über ein eigenes Skigebiet.
Zwischen Unter- und Obermünstertal befindet sich das Benediktinerkloster St. Trudpert, welches im 9. Jahrhundert gegründet wurde. Das Kloster war lange Zeit Mittelpunkt des Ortes und Ausgang der Christianisierung des südlichen Schwarzwaldes. Heute steht hier das Mutterhaus der Schwestern vom Hl. Josef.
Folgende besondere Sehenswürdigkeiten sind erwähnenswert.
Durch das Gemeindegebiet führen als überörtliche Verkehrswege die Landesstraße L 123, auf einem ganz kurzen Teilstück die L 124, die L 130 sowie die Trasse der „Münstertalbahn“, an deren Endpunkt die Gemeinde seit 1916 liegt und für die Bahn auch Namensgeberin ist.
Münstertal besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Obermünstertal und Untermünstertal mit insgesamt 65 Dörfern, Weilern, Zinken, Höfen und Häusern. Die Gemeinde liegt naturräumlich bereits im Schwarzwald, wird aber noch dem Breisgau zugeordnet. Münstertal ist eine ländlich strukturierte Gemeinde. Es dominieren Landwirtschaft mit Großviehbeständen und Forstwirtschaft. Auch der Tourismus spielt eine besondere Rolle und wird vom hiesigen Verkehrsverein betreut. In Untermünstertal befindet sich ein ganzjährig geöffneter Campingplatz, mit einem kleinen Hallen-Freibad. Im ganzen Gemeindegebiet finden sich zahlreiche Gastronomiebetriebe, teilweise sogar Spitzengastronomie. Mit insgesamt drei Skiliften verfügt die Gemeinde auch über ein eigenes Skigebiet.
Zwischen Unter- und Obermünstertal befindet sich das Benediktinerkloster St. Trudpert, welches im 9. Jahrhundert gegründet wurde. Das Kloster war lange Zeit Mittelpunkt des Ortes und Ausgang der Christianisierung des südlichen Schwarzwaldes. Heute steht hier das Mutterhaus der Schwestern vom Hl. Josef.
Folgende besondere Sehenswürdigkeiten sind erwähnenswert.
- Im „Schwarzwaldhaus 1902“ (ehemals: Kaltwasserhof), wurde die gleichnamige ARD-Serie gedreht, die 2003 den Adolf-Grimme-Preis erhielt. Dort befindet sich heute ein Museum, das sowohl über die Fernsehproduktion als auch über das Leben auf dem Bergbauernhof berichtet.
- Das „Bienenkundemuseum Münstertal“ ist weit über die Grenzen des Breisgaus hinaus bekannt und berichtet über das Zusammenleben des Menschen mit den Bienen von den Anfängen in der Steinzeit bis in die Gegenwart. Es ist das größte seiner Art in Europa.
- Das „Besucherbergwerk Teufelsgrund“ berichtet von der Bergbautradition des Schwarzwalds. Im Mittelalter wurde hier Silber abgebaut, was der damaligen „Stadt Münster“ – dies war der frühere Name der heutigen Gemeinde Münstertal – großen Reichtum bescherte. Bis 1958 war das Bergwerk in Betrieb und verfügt heute über einen Asthma-Therapie-Stollen, in dem Atemwegserkrankungen sowie Hautleiden behandelt werden.
- Wenn auch keine Sehenswürdigkeit, so ist die „Stohrenschule“ dennoch erwähnenswert – immerhin hat das SWR-Fernsehen schon über sie berichtet. Die Grundschule im höchstgelegenen Teilort „Stohren“ hat oftmals nur knapp zweistellige Schülerzahlen, so dass die Klassenstufen 1 bis 4 gemeinsam unterrichtet werden. Die Zwergschule verdankt ihre Existenz ihrer Lage. Denn auf 1.000 Metern Höhe gelegen, 9,5 Kilometer vom Ortszentrum Münstertal entfernt und nur über eine schmale Kreisstraße mit 18 Prozent Steigung zu erreichen, kann im Winter, bei Schnee- und Eisglätte, kein Schulbus verkehren.
Durch das Gemeindegebiet führen als überörtliche Verkehrswege die Landesstraße L 123, auf einem ganz kurzen Teilstück die L 124, die L 130 sowie die Trasse der „Münstertalbahn“, an deren Endpunkt die Gemeinde seit 1916 liegt und für die Bahn auch Namensgeberin ist.
Einwohner: | 5.150 |
Fläche: | 67,74 km² |
Höhenlage: | 524 m |
Ortsteile: | 2 |
Gemeinde-Website: | www.muenstertal.de |
Die Feuerwehr Münstertal im Überblick:
Gründung: | 1938 |
Einsatzabteilungen: | Untertal, Obertal |
Feuerwehr-Website: | feuerwehr-muenstertal.de |