March (Breisgau)
Die Kreisgemeinde March liegt ca. 10 km nordwestlich von Freiburg, am südlichen Teil des Nimbergs, auch Marchhügel genannt. Mitten im Breisgau und damit im nord-westlichen Teil des Landkreises eingebettet, befindet sich das Gebiet der Gemeinde March in der Mooswaldzone der Freiburger Bucht, zwischen Kaiserstuhl und Schwarzwälder Vorbergzone. Es grenzt nördlich an den Landkreis Emmendingen und östlich an den Stadtkreis Freiburg. Quer durch das Gemeindegebiet zieht sich der Marchhügel, ein 7 km langer lößbedeckter Hügelrücken mit bis zu 65 Meter Höhenunterschied, auf dem sogar Weinbau ein Thema ist. Westlich der Siedlungsfläche von Hugstetten, Buchheim und Neuershausen fließt die Dreisam als Landesgewässer 1. Ordnung durch das Gemeindegebiet. March unterteilt sich in die Ortsteile Buchheim, Holzhausen, Hugstetten und Neuershausen – einen Ortsteil „March“ gibt es nicht. Vielmehr ist March ein uralter Übername für die insgesamt sechs Marchdörfer, die sich allesamt innerhalb eines begrenzten Gebietes „der Mark“ befinden.
Aus der späten Hallstatt-Periode (800 bis 450 v. Chr.) existiert in Buchheim heute noch ein Kelten-Grabhügel (Bürgle) als Überrest einer ganzen Gruppe. Mit einem Durchmesser von 120 Metern ist er der größte Grabhügel im sogenannten Westhallstattkreis. Heute ragt er noch knapp 4 Meter aus der Ebene hervor. Traurige Berühmtheit erlange der Teilort Hugstetten im Jahr 1882 im „Zugunglück von Hugstetten“. Wenn dieses auch nicht innerhalb der eigenen Gemarkung stattfand, so lag die Bahnstation Hugstetten dem Unglücksort damals jedoch am nächsten, was sich namensgebend auswirkte. Bis 1939 war es das schwerste Eisenbahnunglück im Deutschen Reich mit 69 Toten und über 200 Verletzten. March ist Standort der einzigen Sternwarte im Rheintal zwischen Karlsruhe und Basel. Das von der Volkshochschule March geführte Observatorium befindet sich auf einer Anhöhe des Marchhügels bei Holzhausen. Am 13. August 2003 wurde in March mit 40,2 °C die damals höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur registriert.
In March gibt es knapp 1.800 Arbeitsplätze. Die größten Betriebe vor Ort sind „SÜDSTAR GETRÄNKE“, „SAINT-GOBAIN GLASSOLUTIONS SÜD“ und „SÜDKÄLTE GMBH“. Durch die Firma „UNION OEL“ ist March Standort des letzten verbliebenen Großtanklagers im Breisgau. Das Tanklager ist einer von fünf sogenannten „Störfallbetrieben“ im Landkreis.
March ist Heimatort von Matthias Ginter, Fußballweltmeister von 2014 und aktiver Spieler der Fußball-Bundesliga.
Durch das Gemeindegebiet führt auf einem kurzen Abschnitt die Bundesautobahn A5, die Bundesstraße B 31a, die Landesstraßen L 116 und L 187, sowie die Trasse der Breisacher Bahn, wodurch March recht verkehrsgünstig gelegen ist. Das 3. und 4. Gleis der Rheintalbahn soll einmal östlich der Autobahn, und damit auch auf Marcher Gebiet, verlaufen. Ebenso an der Autobahn, auf der Westseite bei Holzhausen, ist der Neubau des „Autobahnrasthofs March“ geplant. Ein Baubeginn beider geplanten Projekte ist derzeit noch nicht absehbar.
Aus der späten Hallstatt-Periode (800 bis 450 v. Chr.) existiert in Buchheim heute noch ein Kelten-Grabhügel (Bürgle) als Überrest einer ganzen Gruppe. Mit einem Durchmesser von 120 Metern ist er der größte Grabhügel im sogenannten Westhallstattkreis. Heute ragt er noch knapp 4 Meter aus der Ebene hervor. Traurige Berühmtheit erlange der Teilort Hugstetten im Jahr 1882 im „Zugunglück von Hugstetten“. Wenn dieses auch nicht innerhalb der eigenen Gemarkung stattfand, so lag die Bahnstation Hugstetten dem Unglücksort damals jedoch am nächsten, was sich namensgebend auswirkte. Bis 1939 war es das schwerste Eisenbahnunglück im Deutschen Reich mit 69 Toten und über 200 Verletzten. March ist Standort der einzigen Sternwarte im Rheintal zwischen Karlsruhe und Basel. Das von der Volkshochschule March geführte Observatorium befindet sich auf einer Anhöhe des Marchhügels bei Holzhausen. Am 13. August 2003 wurde in March mit 40,2 °C die damals höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur registriert.
In March gibt es knapp 1.800 Arbeitsplätze. Die größten Betriebe vor Ort sind „SÜDSTAR GETRÄNKE“, „SAINT-GOBAIN GLASSOLUTIONS SÜD“ und „SÜDKÄLTE GMBH“. Durch die Firma „UNION OEL“ ist March Standort des letzten verbliebenen Großtanklagers im Breisgau. Das Tanklager ist einer von fünf sogenannten „Störfallbetrieben“ im Landkreis.
March ist Heimatort von Matthias Ginter, Fußballweltmeister von 2014 und aktiver Spieler der Fußball-Bundesliga.
Durch das Gemeindegebiet führt auf einem kurzen Abschnitt die Bundesautobahn A5, die Bundesstraße B 31a, die Landesstraßen L 116 und L 187, sowie die Trasse der Breisacher Bahn, wodurch March recht verkehrsgünstig gelegen ist. Das 3. und 4. Gleis der Rheintalbahn soll einmal östlich der Autobahn, und damit auch auf Marcher Gebiet, verlaufen. Ebenso an der Autobahn, auf der Westseite bei Holzhausen, ist der Neubau des „Autobahnrasthofs March“ geplant. Ein Baubeginn beider geplanten Projekte ist derzeit noch nicht absehbar.
Einwohner: | 9.500 |
Fläche: | 17,79 km² |
Höhenlage: | 219 m |
Ortsteile: | 4 |
Gemeinde-Website: | www.march.de |
Die Feuerwehr March im Überblick:
Gründung: | 1947 |
Einsatzabteilungen: | March |
Feuerwehr-Website: | www.feuerwehr-march.de |