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Kirchzarten

Die Kreisgemeinde Kirchzarten liegt knapp 10 km östlich von Freiburg, zentral in der Talebene des Dreisamtals und setzt sich aus den Ortsteilen Burg, Kirchzarten und Zarten zusammen. Das Gemeindegebiet umfasst, vor allem im Kernort Kirchzarten, urbane Siedlungen mit Dorf- und teilweise Vorstadt-Charakter, aber auch typische Schwarzwaldhof-Siedlungen, die stark zerstreut gelegen sind und sich in mehreren kleinen Seitentälern verteilen. Zu Kirchzarten gehören insgesamt 23 Dörfer, Weiler, Zinken, Höfe und Häuser. Naturräumlich gehört Kirchzarten nicht mehr zum Breisgau, sondern bereits zum Schwarzwald. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Geroldstal bis auf eine Höhe von etwa 900 Metern. Es wird von wichtigen Fließgewässern durchflossen, wie die Brugga (entspringt an der Notschrei-Passhöhe), dem Zastlerbach (entspringt am Feldberggipfel), dem Dreisam-Ursprung Rotbach (entspringt am Mathislesweiher bei Hinterzarten), dem Wagensteigbach (entspringt an der Hochfläche des Thurner bei St. Märgen), außerdem verläuft der Eschbach (entspringt auf der Hochfläche von St. Peter) über eine kurze Distanz an der Gemarkungsgrenze von Kirchzarten entlang. Auf Gemarkung Kirchzarten, im Zartener Becken, vereinigen sich Rotbach und Wagensteigbach zur Dreisam.
In Kirchzarten ist vor allem der Tourismus wegen der Nähe zu Freiburg und zu den Höhen des Schwarzwaldes von Bedeutung. Es gibt das als „BLACK-FORREST-STUDIOS“ bekannte Kurhaus, welches Tagungsmöglichkeiten bietet. Mit dem „Dreisambad“ verfügt Kirchzarten über ein großes Sport- und Freibad. Außerdem hat sich dort auch ein Campingplatz angesiedelt.
Seit 1997 (mit Unterbrechungen) ist Kirchzarten Austragungsort des „BLACK FOREST ULTRA BIKE MARATHON“, ein jährlich stattfindender Mountainbike-Marathon im Südschwarzwald.
Durch Kirchzarten verlaufen die Bundesstraße B 31 (hier z.T. als vierspurige Richtungsfahrbahn ausgebaut), die Landesstraßen L 126, L 127, ein kurzes Teilstück der L 128 sowie die Trasse der Höllentalbahn. Bei Fertigstellung des Freiburger Stadttunnels soll der vierspurige Streckenabschnitt der B 31 zur Autobahn A 860 hochgestuft werden. Zudem verfügt Kirchzarten über eines von drei Segelfluggeländen des Landkreises. Der Segelflugplatz Kirchzarten besitzt eine Windenstart-Möglichkeit und drei Graspisten; die südliche Piste verläuft teilweise bereits auf Gemarkung Oberried.
Kirchzarten war zur Zeit des Kalten Kriegs auch Bundeswehr-Standort. Das „Transportbataillon 862“ unterhielt in Kirchzarten ein Depot. Der Standort war als sog. „Geräteeinheit“ klassifiziert, was in Friedenszeiten einen niedrigen Präsenzgrad nach sich zog.
Kirchzarten ist die Heimatgemeinde des langjährigen Kreisbrandmeisters (KBM) Alexander „Axel“ Widmaier. (KBM von 2007 bis 2023).
Einwohner:10.300
Fläche:21,13 km²
Höhenlage:380 m
Ortsteile:3
Gemeinde-Website:www.kirchzarten.de
Die Feuerwehr Kirchzarten im Überblick:
Gründung:1868
Einsatzabteilungen:Burg, Kirchzarten, Zarten
Feuerwehr-Website:fw-kirchzarten.de