Feldberg (Schwarzwald)
Die Kreisgemeinde Feldberg liegt mitten im Hochschwarzwald, etwa 25 Kilometer südöstlich von Freiburg und damit im östlichen Teil des Landkreises. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 850 Meter im Seebachtal bis zum Gipfel des Feldbergs auf 1.494 Meter. Feldberg ist damit die höchstgelegene Gemeinde im Landkreis, sowie in Baden-Württemberg als auch in Deutschland, außerhalb der Alpen. Der Teilort „Feldberg-Ort“ ist mit 1.277 Metern Höhe sogar der höchstgelegene Ort Deutschlands. Die Gemeinde besteht aus den drei Ortsteilen Feldberg-Ort (mit Bärental), Altglashütten und Falkau, außerdem gehören 30 Dörfer, Gemeindeteile, Zinken, Höfe und Häuser zur Gemarkung. Der einwohnerreichste Ortsteil der Gemeinde Feldberg ist Falkau, er erstreckt sich ins Haslachtal Richtung Lenzkirch, während sich in Altglashütten das Rathaus und andere zentrale Einrichtungen befinden. Der Teilort Bärental liegt nordwestlich von Altglashütten und reicht bis ins untere Seebachtal hinab. Mit der Wetterwarte auf dem Feldberg-Gipfel, liegt auch der höchstgelegene Wohnplatz (1.480 m) von Baden-Württemberg im Landkreis und mit der St. Wilhelmer Hütte (1.380 m) das höchstgelegene Gasthaus von Baden-Württemberg.
Große Teile des Gemeindegebiets sind bewaldet und von einer gebirgigen Topografie geprägt. Das Gebiet um das Feldberg-Massiv herum weist auch subalpine Strukturen auf und ist als Natur- und Landschaftsschutzgebiet besonders geschützt. Die ausgedehnten Waldflächen werden durch die Forstwirtschaft dominiert, die offenen Landflächen durch Viehwirtschaft; beides wird jedoch noch von der Tourismus-Wirtschaft allgemein übertroffen – denn Feldberg ist einer der meistbesuchten Wander- bzw. Skitourismus-Orte im Land. Die Gemarkung von Feldberg bildet das Quellgebiet der Flüsse Wiese, Alb und Wutach. Während des Maximums der Würmeiszeit bedeckte ein rund 1.000 km² großer Gletscher (Feldberg-Gletscher) den Schwarzwald und ließ den 33 m tiefen Feldsee entstehen, den drittgrößten See im Landkreis.
Auf dem Feldberggipfel befindet sich ein 82 Meter hoher Fernmeldeturm aus Stahlbeton (2003 erbaut). Sein Vorgängerbau ist der 45 Meter hohe alte SWR-Turm (1955 erbaut) auf dem Nebengipfel, dem Seebuck. Ebenso auf dem Gipfel befindet sich der 21 Meter hohe Friedrich-Luise-Turm (1913 erbaut). Der Turm beherbergt eine Wetterradaranlage, die ein Teil des Radarverbundes des Deutschen Wetterdienstes darstellt. Am Seebuck, sowie dem gegenüberliegenden Bereich um den Grafenmatt sowie Ahornbühl, gibt es mehr als 28 Skilifte und Abfahrten mit alpinen Schwierigkeitsgraden (FIS-Strecke bei Fahl). Der eigentliche Feldberggipfel liegt außerhalb der Skigebiete. Mehrere Loipen um den Feldberggipfel und das dem Feldberg gegenüber liegende Herzogenhorn (1.415 m) bieten sich für den Skilanglauf an. Am Fuße des Herzogenhorns liegt auf Feldberger Gemarkung das Leistungszentrum Herzogenhorn (früher auch Bundesleistungszentrum), ein Trainingszentrum für Hochleistungssportler im Skilanglauf. Am Hebelhof (Feldberg-Ort) befindet sich auch der Bergrettungswachen-Standort der Bergwacht Schwarzwald.
Durch das Gemeindegebiet verlaufen die Bundesstraßen B 317 und B 500, außerdem ein Streckenabschnitt der Dreiseenbahn. Der Bahnhof Bärental ist dabei mit 967 Metern Höhe der höchstgelegene Bahnhof der Deutschen Bahn.
In Zeiten des Kalten Kriegs war der Feldberg-Gipfel zum Teil auch militärisches Gebiet. Dort befanden sich einige Richtfunkanlagen des französischen sowie des US-amerikanischen Militärs. Besonders markant waren jedoch die beiden 30 Meter hohen „NATO-Ohren“ der Bundeswehr auf dem Mittelbuck – militärische Bezeichnung: „AFEZ Feldberg der Fernmeldeweitverkehrskompanie Euskirchen“.
Große Teile des Gemeindegebiets sind bewaldet und von einer gebirgigen Topografie geprägt. Das Gebiet um das Feldberg-Massiv herum weist auch subalpine Strukturen auf und ist als Natur- und Landschaftsschutzgebiet besonders geschützt. Die ausgedehnten Waldflächen werden durch die Forstwirtschaft dominiert, die offenen Landflächen durch Viehwirtschaft; beides wird jedoch noch von der Tourismus-Wirtschaft allgemein übertroffen – denn Feldberg ist einer der meistbesuchten Wander- bzw. Skitourismus-Orte im Land. Die Gemarkung von Feldberg bildet das Quellgebiet der Flüsse Wiese, Alb und Wutach. Während des Maximums der Würmeiszeit bedeckte ein rund 1.000 km² großer Gletscher (Feldberg-Gletscher) den Schwarzwald und ließ den 33 m tiefen Feldsee entstehen, den drittgrößten See im Landkreis.
Auf dem Feldberggipfel befindet sich ein 82 Meter hoher Fernmeldeturm aus Stahlbeton (2003 erbaut). Sein Vorgängerbau ist der 45 Meter hohe alte SWR-Turm (1955 erbaut) auf dem Nebengipfel, dem Seebuck. Ebenso auf dem Gipfel befindet sich der 21 Meter hohe Friedrich-Luise-Turm (1913 erbaut). Der Turm beherbergt eine Wetterradaranlage, die ein Teil des Radarverbundes des Deutschen Wetterdienstes darstellt. Am Seebuck, sowie dem gegenüberliegenden Bereich um den Grafenmatt sowie Ahornbühl, gibt es mehr als 28 Skilifte und Abfahrten mit alpinen Schwierigkeitsgraden (FIS-Strecke bei Fahl). Der eigentliche Feldberggipfel liegt außerhalb der Skigebiete. Mehrere Loipen um den Feldberggipfel und das dem Feldberg gegenüber liegende Herzogenhorn (1.415 m) bieten sich für den Skilanglauf an. Am Fuße des Herzogenhorns liegt auf Feldberger Gemarkung das Leistungszentrum Herzogenhorn (früher auch Bundesleistungszentrum), ein Trainingszentrum für Hochleistungssportler im Skilanglauf. Am Hebelhof (Feldberg-Ort) befindet sich auch der Bergrettungswachen-Standort der Bergwacht Schwarzwald.
Durch das Gemeindegebiet verlaufen die Bundesstraßen B 317 und B 500, außerdem ein Streckenabschnitt der Dreiseenbahn. Der Bahnhof Bärental ist dabei mit 967 Metern Höhe der höchstgelegene Bahnhof der Deutschen Bahn.
In Zeiten des Kalten Kriegs war der Feldberg-Gipfel zum Teil auch militärisches Gebiet. Dort befanden sich einige Richtfunkanlagen des französischen sowie des US-amerikanischen Militärs. Besonders markant waren jedoch die beiden 30 Meter hohen „NATO-Ohren“ der Bundeswehr auf dem Mittelbuck – militärische Bezeichnung: „AFEZ Feldberg der Fernmeldeweitverkehrskompanie Euskirchen“.
Einwohner: | 1.900 |
Fläche: | 24,97 km² |
Höhenlage: | 1.227 m |
Ortsteile: | 3 |
Gemeinde-Website: | www.gemeinde-feldberg.de |
Die Feuerwehr Feldberg im Überblick:
Gründung: | 1903 (Altglashütten) |
Einsatzabteilungen: | Feldberg |
Feuerwehr-Website: | feuerwehr-feldberg.org |